Energiemanagement

Unter dem Begriff "Energiemanagement" versteht man die Kombination aller Notwendigkeiten (Planung und Betrieb), die zur Erfassung und damit Sicherstellung einer benötigten Optimierungsmaßnahme unter einem minimalen Einsatz von Energie notwendig sind.

Die Ziele sind sowohl Senkung der Kosten, Klimaschutz und Ressourcenschonung im Bezug auf die Optimierung von Prozessen, Systemen und des Nutzerverhaltens.

 

Warum ein Energiemanagement?

 

Ein Zitat des britischen Physikers Sir William Thomson lautet: „Wenn Du es nicht messen kannst, kannst Du es auch nicht verbessern“.

 

Dieses Zitat beschreibt ganz genau wie es auch mit den Optimierungsmöglichkeiten in Firmen hinsichtlich der Energieeffizienz aussieht.

Ohne den genauen Zustand und den Energieverbrauch bestimmter Prozesse, Anlagen, Gebäude und Werke zu kennen, lassen sich Optimierungsmaßnahmen nur schwer bis gar nicht realisieren.

Deshalb ist es wichtig den Bestand genau zu messen und die gemessenen Daten auch richtig  deuten zu können.

Diese Aufgaben lassen sich mit einem eigenen EnMS realisieren.

Was ist Energiemanagement?

 

Unter dem Begriff Energiemanagement kann zum Einen das betriebliche Energiemanagement verstanden werden bei dem es z.B. um die Effizienz von Anlagen, Heizungseinrichtungen und Lüftungstechnik geht.

Eine andere Bedeutung ist das Energiemanagement im Hinblick auf die Norm DIN EN ISO 50001, die einen organisatorischen Ablauf in einem Unternehmen beschreibt.

 

Das Energiemanagement ist ein Bindeglied zwischen den strategischen Entscheidung einer Unternehmung auf ihre Umfeldbedingungen und deren Umsetzung in konkrete unternehmerische Praxis.

 

• Ziele festgelegt,

• Handlungsbedarfe bestimmt,

• Ressourcen zur Verfügung gestellt,

• Massnahmen geplant und deren Durchführung sichergestellt,

• Erfolgskontrollen durchgeführt,

• die Ergebnisse bewertet und sich neue Ziele gesteckt.

 

Eine Energiemanagementanforderung kann in die schon umgesetzten Anforderungen und eines bestehenden Managementsystems eingebunden werden. Die grundlegende Struktur eines solchen Managementsystems ist z.B. durch die Normenreihe DIN EN ISO 9000 des Qualitätsmanagementsystems gegeben.

Vorteile für Unternehmen

 

Durch die Einführung eines EnMS ergeben sich Steuererleichterungen bei der Ökosteuer, was für Unternehmen eine sehr attraktive Möglichkeit darstellt Geld zu sparen. Doch nicht nur die Steuerersparnis ist ein Anreiz für Unternehmen.

 

Der wahrscheinlich wichtigste Grund für ein EnMS ist die Transparenz und Kontrolle des Energieverbrauchs.

Auch die durch das EnMS erhaltenen Daten geben Aufschluss an welcher Stelle im Unternehmen durch geeignete Optimierungsmöglichkeiten Energiekosten eingespart werden können.

Dies führt wiederum zu einer verbesserten Position im Wettbewerb.

Ein anderer Grund ist der damit verbundene Imagezuwachs des Unternehmens im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit, der Imagezuwachs beim Kunden und eventuell das Erfüllen von Auflagen des Kunden. Das nebenstehende Schaubild stellt den Aufbau eines EnMS in einer Organisation dar.